Pfefferkirschensaft

Gestern seit einigen Jahren mal wieder ein Aha-Erlebnis bei Wein.

Die Regale in den Märkten sind ja randvoll mit preiswerten und gut schmeckenden Weinen. Aber irgendwie unterscheiden die sich nur leicht und nur auf gleichbleibendem Mittelmaß. Außerdem kann man dem Wein nicht mehr trauen (s.u.).

Und gestern trank ich einen „Tempranillo“, Spanien 2006, aus der Rapunzel Vinothek. Herrlich: leicht und freundlich, und mit € 4,99 nicht ganz so teuer. Entgegen den Herstellerangaben habe ich ein Aroma von Pfeffer und Kirschen herausgeschmeckt und ich trank den Wein zu gebratenem Roastbeef auf Speckbohnen.

Weil dem normalen Supermarktangebot nicht mehr zu trauen ist, werde ich jetzt auch bei Wein auf Marken-Bio umschwenken. Da ist die Chance, um Qualität betrogen zu werden noch nicht so groß. Hoffe ich zumindest.

Jetzt wäre mal interessant zu wissen, wie weit auch die Biowinzer panschen dürfen. Denn seit 2000 beliefert die belgische Firma Stiernon Winzer in aller Welt mit einer Substanz namens „Oacylent“ – 4 Gramm auf 100 Liter mißratenen Wein und aus der Plürre wird ein wertvoller, im Holzfass gereiftert Tropfen (Quelle: Hans-Ulrich Grimm, „Die Suppe lügt“ – warum gelingt es mir nicht, einen Link zu amazon.de einzubauen?).

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