Ars Vivendi – Schwerin, Platz der Freiheit

Dieser Artikel ist veraltet. Das Restaurant ist umgezogen und wir waren da: Update lesen!

Ein Ruf eilt diesem Haus voraus und schürt hohe Erwartungen.
Leider hielt die Realität nicht stand.
Es war nicht schlecht, wirklich. Und sogar nicht besonders teuer. Am Ende mit knapp 50 Euro für 2 Personen inkl. Vorspeise, 2 Schoppen Wein und einer großen Flasche Wasser.
Es gab: gebratene Wachteln, gefüllte Kartoffeln mit Rinderfiletstreifen, und Vorspeisen vom Buffett.
Das vom Kellner avisierte Wasser „San Pelegrino“ entpuppte sich als irgendein einheimisches (ich glaube „Güstrower“).

Bei allen Speisen fiel auf, daß mit Gewürzen (in der Karte) zwar geprahlt, aber scheinbar kaum gearbeitet wird. Die Rosmarinkartoffeln waren irgendwie keine. Dafür lag der Rosmarin auf dem Tellerrand.
Mit Salz wurde gespart und der Vorspeisenteller war etwas angeberisch.

Bereits die Karte las sich sehr verspielt, als wäre sie von einem 20jährigen geschrieben, der soeben die Orangensauce entdeckt hat.

Also: eine ausführliche Karte mit vielen Gerichten auch für die verschiedensten Geldbeutelgrößen – die Wahl war schwer; die korrekte Bedienung, der Vorspeisenteller und das dazu gereichte Brot machten einen soliden Eindruck und schürten Hoffnung auf einen grandiosen Hauptgang.
Leider waren die Hauptspeisen etwas eigenwillig auf den Tellern platziert, so durcheinander. Die Wachteln waren schön braun gebraten, aber nicht ein wenig knusprig; das Weißbrot lag in der Mitte des Tellers und nahm die sehr leckere Sauce fast komplett auf. Schade.

Irgendwie stimmte nichts – inkl. Ambiente -, und doch war es nicht ganz schlecht.
Ein wirklich eigenwilliger Eindruck. Ich werde dort wieder einkehren müssen, vielleicht hatte die Küche ja nur einen schlechten Tag.

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2 Kommentare zu „Ars Vivendi – Schwerin, Platz der Freiheit

  1. ars vivendi ? ERSTKLASSIG! Meistens scheinen sich die Feinschmecker auf Anordnung der Speisen auf dem Teller und Gewürze (eindeutig Geschmackssache!) zu stürzen, aber WIE das Essen bereitet wird und WAS so an Ware auf den Teller kommt, weiß er meistens nicht. Da ist das ars vivendi nämlich Spitze: alles frisch gekocht (also nicht wie so oft Microwellenfood!!), dafür nimmt man gerne die dafür notwendige Wartezeit in Kauf und leider ist so eine Philosophie kaum noch zu finden, da Kunden, wenn sie warten müssen, ungehalten werden und man sich sehr schnell Ärger einhandeln kann. Außerdem gibts viel Bio, frische Kräuter, dezente, edle Würzung auch für Leute, deren Geschmacksnerven nicht durch Zigaretten und Alkohol abgestumpft sind. Und-man findet auf den Buffetts nicht (wie in einem anderen ital. Lokal) Fleischsalat-Reste vom Vortag !!!
    Mit dem Wasser wäre ich vorsichtig. Da eine Vermutung abzugeben-das ist schon einen Auftritt bei „Wetten dass..?“ wert!!

    1. Vermutung? Ich kann immerhin lesen. Und wenn auf der Flasche „Güstrower“ steht, dann ist es mit Sicherheit kein Pelegrino.

      Aber es hat sich einiges getan. Update lesen.

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