Suppen zum Mittag!

Ja, es war eine harte Woche. Und wieder hat die Rösterei Fuchs den Sieg davongetragen. Es gab nur einen Minuspunkt: die Kellnerin fragte mich nicht, ob ich was essen wollte. Komisch.

Zuerst die „Soupiere“ – Schwerin, Puschkinstrasse.
Es sollte eine Thai-Suppe sein. Mit Fisch und Kokos und so. Am Ende war es eine milchige Brühe mit ein paar Fischatomen. Geschmacklich gabs nicht viel zu meckern und doch war ich am Ende weder satt noch glücklich.
Die Einrichtung ist irgendwie ziemlich modern, hat irgendwas. Also… ich kann vom Besuch dieses Lokals nicht abraten, aber jubeln kann ich auch nicht.
Achso: Meine Begleitung hatte eine andere Thaisuppe. Mit Nudeln, die extrem zerkocht waren. Das konnte man nicht aufessen.

Am nächsten Tag: „Suppenstube“ – Schwerin, Puschkinstrasse.
Dort gab es Kürbissuppe. Und wer meine Kürbissuppe kennt, der weiß: die zu toppen ist verdammt schwer.
Die Suppenstuben-Küche hat es nicht geschafft. Warum müssem in eine Kürbissuppe noch Kartoffeln und Möhren?
Und warum muß ein Glas Cola lauwarm sein?
Schade, schade.
Pluspunkt: die Frau hinterm Tresen ist lustig.

Am nächsten Tag: „Rösterei Fuchs“ – Schwerin, Schusterstrasse/Markt.
Zwar wurde ich nicht gefragt, aber ich bestellte trotzdem die Tagessuppe (Erbsensuppe). Etwas gewöhnungsbedürftig war die gleichzeitige Anwesenheit von Bockwurst (oder war es Wiener?) und Rindfleisch in der Suppe. Trotzdem wars geschmacklich irgendwie rund.
Der Kaffee ist hier hervorragend und auch das Ambiente bekommt alle Pluspunkte dieser Welt.

So.
Fazit: Zwar gab es bei Fuchs keine Suppenauswahl, dafür war die eine Suppe hervorragend (im Wortsinne!).
Ob ich nochmal auf Suppentour gehen möchte, weiß ich nicht. Wer will schon freiwillig was doofes essen?

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3 Kommentare zu „Suppen zum Mittag!

  1. mal ehrlich, wer diesen artikel geschrieben hat, der hat nicht viel ahnung von gastronomie. ich kenne aus der „soupiere“ nur die thaisuppe. manchmal sind die nudeln zerkocht, aber wie soll man auch das problem nach 5 stunden lösen. kalte nudeln will ich auch nicht in meiner suppe haben.
    die kürbissuppe aus der „suppenstube“ kenne ich auch. und natürlich gehören dort karotten und kartoffeln rein.(bindung-farbe). und es versteht sich von selbst, dass man im winter keine eisgekühlten getränke möchte.
    die rösterei fuchs ist ja auch keine suppenbar oder restaurant. gerne verweilt man dort mit einer tasse kaffe, aber doch nicht um satt zu werden.

    Fazit: dann probieren sie sich doch im supermarkt durch, es gibt dort eine menge von dosensuppen!

  2. Äh, wieso sollte es im Winter keine eisgekühlten Getränke geben?! Umkehrschluss: Im Sommer trinkt also auch keiner Kaffee? Die „Suppenküchen-Frau“ ist angenehm freundlich. Fast zu sehr. Da wurde ja jeder vor mir in der Schlange geherzt. Mir gefällt es nur nicht, halbschräg meine Suppe zu essen, wenn ich draußen sitze. (Es war Sommer.) Suppe auf unbequemem Stühl in Schräglage. Dass muss ich nicht haben.

    Die „Soupiere“ meide ich weitesgehend. Vor Monaten war ich immer mal wieder dort. (Es gab eine Chance nach der anderen.) Der „Typ“ in der Puschkinstraße ich ja nett. Mir manchmal schon zu flapsig. Die Kokos-Fischsuppe finde ich meistens echt lecker. Doch ich koche sie mir jetzt selbst. Warum? Ich ging meist mit einem selbst gekauften Brötchen in die Läden (Sie sind ja auch im Wurm.). Denn ich mag es überhaupt nicht, in dem Brötchenkorb rumzugrabbeln, wo schon zig andere Hände waren. (Oft hatte ich auch das „Glück“, nur Endstücke zu sehen oder angetrocknetes Brot.) Den netten Kerl habe ich mehrfach darauf angesprochen. Er wirkte ratlos. Sein Gesicht erhellte sich erst, als ich ihm den Tipp einer „wundersamen“ Neuerung „Zange“ offenbarte. Diesen Tipp bunkert er seitdem geheimnisvoll in seinem Kopf.
    Und seine Kollegin im Wurm hat zwar in dem Abstellraum, wo sie Brot schneidet, Einweghandschuhe direkt neben dem Schneidebrett liegen, zieht diese aber nicht an. Wohl gemerkt: der Laden war leer (obwohl das ja nicht zu entschuldigen ist). Sie hat sich weder dafür die Hände gewaschen. Im Gegenteil: Gerade hat sie Geld angefasst. Das Mädel wirkt sowieso meistens gelangweilt (öfter beobachtet). Sie legte das geschnittene Brot dann in den Korb auf den Tresen, damit sie schnell genug vor der Tür quatschen gehen konnte. Ihr Weg dahin führte an meinem Platz vorbei! (Ich hatte schon Platz genommen, weil ich nicht wusste, wie schnell sie Brot schneiden würde und ich meine Suppe warm essen wollte.) Und ab und zu sah ich, wie auch sie die stehengelassenen Schalen ihrer Ex-Gäste übersieht.

    Auch für mich geht diese Nudelsuppe wegen der vergatschten Nudeln gar nicht.

    Mein Fazit: Kokosfischsuppe für satten 4,50 Euro krieg ich locker zu Hause hin. Und wenn Suppe auswärts, dann die unschlagbare Birnensuppe in Görries bei Rolands Kantine.

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